Wer das Vorwort meines Buches gelesen hat kennt den Unterschied zwischen effektiv und effizient arbeiten. Ich möchte heute also nicht darauf eingehen wie man super schnellen Sourcecode schreibt sondern wie man den Fokus auf die wichtigen Arbeiten lenkt und diese Arbeiten dann auch durchzieht und abarbeitet.
Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Sachen programmiere die mir Spaß machen die aber nicht zielführend sind. Das sind meistens extra Features die vom Kunden eigentlich gar nicht gefordert wurden oder erst viel später implementiert werden sollten. Wenn ich dann am Ende des Tages darüber nachdenke was ich heute geschafft habe, muss ich meistens etwas länger überlegen und komme dann manchmal zum Schluss, dass die Arbeit die wirklich Geld eingebracht hat nur 20 Minuten gedauert hat. Also hätte ich eigentlich den restlichen Tag frei nehmen können
Damit sowas nicht zu oft passiert verwende ich die Pomodore Technik. Hier geht es darum, dass man einfach zu Tagesbeginn eine Aufgabenliste definiert. Die Aufgaben sollten so fein gegliedert sein, dass eine Aufgabe nicht länger als 20 Minuten benötigt. Auf die Liste kommen natürlich nur Todos die wirklich wichtig sind und heute erledigt werden müssen. Danach stellt man einen Timer (zB eine Eieruhr) auf 15 oder 20 Minuten und versucht so konzentriert wie möglich an der Aufgabe zu arbeiten. Wenn der Timer abgelaufen ist und die Aufgabe erledigt ist streicht man diese durch und macht mal fünf Minuten Pause. Danach arbeitet man wieder 15 oder 20 Minuten an der nächsten Aufgabe. Nach einer Stunde sollte man eine etwas längere Pause machen. In einem Blog habe ich eine sehr schöne und übersichtliche Grafik gefunden die die Pomodore Technik schnell erklärt.